Bäderdreieck · Kururlaub in Tschechien

Inhalt

Bei Kurreisen ins berühmte Bäderdreieck Tschechiens kann man auch den Glanz vergangener Zeiten aufspüren. Zum Tschechischen bzw. dem Westböhmischen Bäderdreieck zählt man die drei Kurorte Karlovy Vary, Mariánské Lázně sowie Františkovy Lázně. Alle drei tschechischen Kurstädte sind lohnende Ziele für Ihren Kururlaub und anerkannte und bekannte Heilbäder, denn in allen dreien entspringen Heilquellen. Das Böhmische Bäderdreieck ist neben der „Goldenen Stadt“ Prag der größte touristische Anziehungspunkt Tschechiens.

Karlsbad · Karlovy Vary

Eine Legende besagt, dass im 14.Jahrhundert König Karl IV. durch die hiesigen tiefen Wälder ritt, sich unterwegs verletzte, und sein Gefolge daraufhin eine heiße Quelle ausmachte. Man behandelte die Wunde des Königs mit diesem Wasser, und die Wunde verheilte ziemlich schnell. Daraufhin schrieb man der Heilquelle Wunderkräfte zu. – Eine Variation dieser Legende besagt, dass Karl der IV. einen jungen Hirsch gejagt haben soll, der verletzt in das Wasser fiel oder selbst hineinsprang. Als die Berittenen herankamen, war die Wunde weitgehend verheilt, so dass der Hirsch wieder entwich. – Heute vermag niemand zu sagen, welche Version stimmt. Aber irgend etwas muss dran sein, denn zum Andenken ließ der König eine Ortschaft um diese Quelle herum errichten. Der Name Karlsbad bzw. Karlovy Vary geht darauf zurück. Aber erst 2 Jahrhunderte später nahm der Ort einen merklichen Aufschwung.

Karlsbad-Panorama

Mit Beginn des 18. Jahrhunderts entstanden diverse Gebäude, z.B. das Mühlenbad (erstes öffentliches Kurhaus am Platze). Namhaftester Kurgast dürfte in dieser Zeit der russische Zar Peter der Große gewesen sein.
In der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts setzte ein im Zeichen des Jugendstils stehender Bauboom ein. Die Gelder stammten nicht nur vom Verkauf des Sprudelsalzes und der erhobenen Kurtaxe, sondern auch „Sponsoren“ (würden wir heute sagen) fanden sich, um großzügig zu spenden. Karlsbad wurde immer häufiger zum Schauplatz bedeutender gesellschaftlicher Treffen, viele prominente Persönlichkeiten des 19. Jahrhunderts aus Wissenschaft, Politik und Kunst gaben sich ein Stelldichein in der böhmischen Kurmetropole. Bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts war Karlsbad der berühmteste Kurort Europas. Von keinem Geringeren als Johann Wolfgang von Goethe stammt das schriftliche Zitat „Ich möchte nur in drei Städten leben: Weimar, Karlsbad und Rom.“

Wegen der Entwicklungen im 20. Jahrhundert verringerten sich die Besucherzahlen dramatisch, und erst ab den 1990er Jahren, als wieder westliche Gesundheitstouristen die Kurstadt Karlovy Vary (wie Karlksbad auf Tschechisch heißt) besuchten, nahm die Entwicklung des Kurwesens in der böhmischen Kurmetropole wieder Fahrt auf und seitdem registriert man hier jährlich steigende Besucherzahlen. Das Kurwesen und die Heilquellen sind ist ein wichtiger Wirtschaftsfaktor für Karlsbad. Die Einwohnerzahl beträgt zur Zeit etwa 50.000.

Karlsbad hat mit dem Thermalfreibad eine Besonderheit zu bieten. Den Zugang über den Lift zum Freibad hat man über das Hotel „Thermal“. Und noch eine Besonderheit hat Karlsbad zu bieten: Man spricht hier augenzwinkernd von der „13. Karlsbader Heilquelle“ und meint den Kräuterschnaps „Becherovka“, der seinen Ursprung in einer Rezeptur (Kräuter und Gewürze aus den britischen Kolonien, Öle, Zucker, Wasser und Alkohol) des Apothekers Josef Vitus Becher hat. Die genaue Rezeptur wird geheimgehalten. Lustig klingt für deutsche Ohren eines der inzwischen etablierten Mixgetränke namens „Beton“ (Be = Becherovka, Ton = Tonic).

Polen |

Heidebrink

3 Sterne

Marena Wellness & Spa

ab 406 €

Polen |

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3 Sterne

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ab 504 €

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ab 343 €

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Hotel El Pak

ab 322 €

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ab 350 €

Franzensbad · Františkovy Lázně

Die Ursprünge von Franzensbad liegen bis zum Jahr 1703 zurück. Zu dieser Zeit entstand das Kurbad, dessen Aufbau von Kaiser Franz II gefördert wurde. Zunächst hieß es Kaiser-Franzensdorf, später Kaiser-Franzensbad. Und es wurde noch einmal geändert in den heutigen Namen Franzensbad. Die tschechische Bezeichnung ist Františkovy Lázně.

Franzensbad ist eines der ersten europäischen Moorbäder. Neben dem eisenmineralhaltigen Moor nutzt der Kurort Františkovy Lázně mehrere Mineralquellen: alkalische Glaubersalzsäuerlinge. Das Stadtbild prägen Gebäude aus dem 19.Jahrhundert, deren Fassaden meist im so genannten „Schönbrunner Gelb“ bzw. in Stuckweiß gehalten sind. In den 1990er Jahren wurde mit der Sanierung der Franzensbader Kurhäuser und Kurhotels begonnen, und im Jahre 2005 eröffnete das Aquaforum. Das Erlebnis-Schwimmbad gilt als schönstes und größtes der böhmischen Kurbäder.
Kurpromenade Franzensbads

Franzensbad hat etwa 5.500 Einwohner und bietet Platz für 3.500 Gesundheitstouristen, die hier ihren Kururlaub verbringen.

Im kleinen Franzensbad konzentrieren sich fast alle Kurhotels auf das Kurviertel, zwei parallel verlaufende Promenaden bieten den Franzensbader Kurgästen zahlreiche Cafés und Geschäfte. Diese Überschaubarkeit macht Franzensbad besonders bei älteren Kururlaubern beliebt. Aber eine Kur lässt sich bei diesem Umfeld immer empfehlen, egal, ob man jung oder alt ist. In Franzensbad kann man ab einer 1-Wochen-Kur Erholungseffekte beobachten, gleichwohl Ärzte einer 3- oder 4-Wochen-Kur den Vorzug geben.

Etwa zwei Drittel der Kapazitäten der örtlichen Kureinrichtungen liegen bei der Franzensbad AG, die einen großen Teil der Franzensbader Hotels und Kurhäuser verwaltet. Für alle Häuser der Franzensbad AG gibt es dauerhaft ein Sonderangebot für 3-Wochen-Pauschalkuren, die Vorteilstermine der Franzensbad AG.

Tschechien |

Franzensbad

Hotel Hubert, Außenansicht
3 Sterne

Hotel Hubert

Das familiär geführte Hotel Hubert befindet sich in ruhiger und angenehmer Lage am Stadtrand von Franzensbad. Das Franzensbader Kurviertel ist nur wenige Gehminuten entfernt.

Tschechien |

Franzensbad

Harvey Thumbnail
4 Sterne

Spa & Kur Hotel Harvey

Das elegante Spa & Kur Hotel Harvey befindet sich neben dem Franzensbader Waldpark, am Rande der Kur­zone.

ab 770 €

Franzensbad

Aquaforum Franzensbad, Außenbereich

Aquaforum Franzensbad

Das Erlebnisbad „Aquaforum“ neben dem Hotel Pawlik bietet allen Gästen von Franzensbad eine moderne Badelandschaft. Es gibt eine weitläufige Warmwasserlandschaft mit Außenbecken, Großwhirlpools, Wasserrutsche, Sauna, Solarium, Schwimmbecken, Fitnesszentrum und vieles mehr.

Tschechien |

Franzensbad

Savoy Thumbnail
4 Sterne

Savoy Spa & Medical Hotel

Das Savoy Spa & Medical Hotel liegt am Kurpark, nahe der Franzens- und Glauberquelle. Es besteht aus einem Haupt- und einem Nebengebäude und ist mit dem Kurhotel Goethe verbunden.

ab 427 €

Tschechien |

Franzensbad

Spa Resort Pawlik Thumbnail
4 Sterne

Spa Resort Pawlik – Aquaforum

Die Hotelanlage Spa Resort Pawlik ist mit dem Aquaforum, einem Anziehungspunkt für die Franzensbader Kurgäste, verbunden und befindet sich dadurch in exzellenter Lage. Es liegt westlich des Kurparks, unweit der Salz- und der Wiesenquelle.

ab 754 €

Tschechien |

Franzensbad

Palace II Thumbnail
4 Sterne

Kurhaus Palace II

Das Kurhaus Palace II befindet sich schräg gegenüber vom Haupthaus Kurhaus Palace I. Beide Häuser liegen im Franzensbader Kurzentrum, an einer ruhigen Promenade. Die Einrichtungen des Hauses Palace I können die Dependance-Gäste mitnutzen.

ab 434 €

Marienbad · Mariánské Lázně

Vor über 2 Jahrhunderten gab es Marienbad noch nicht, zu jener Zeit gab es in dieser Gegend nur Sümpfe und undurchdringliche Wälder. Dass es hier Heilquellen gab, war zwar bekannt, aber die Unzugänglichkeit verhinderte das Erschließen der Quellen. Anfang des 18.Jahrhunderts änderte sich das: Ein Arzt aus dem Tepla-Kloster studierte die Quellen und kümmerte sich fortan darum, dass um diese Heilquellen herum Kureinrichtungen errichtet wurden. Sein Name war Jan Josef Nehr.

Die nächste für die Entwicklung Marienbad relevante Person hörte auf den Namen Karl Kasper Reitenberger. Er war Abt des Tepla-Klosters und engagierte sich für die Schaffung einer Bäderstruktur. Er holte sich zu diesem Zweck mit Vaclav Skalnik einen Gartenarchitekten heran, der das unzugängliche Gelände umbaute. Die von ihm angelegten Parks bewundern die Kurgäste Marienbads auch heute.

Kurkolonnade von Marienbad

Während des 19.Jahrhunderts gewann Marienbad an Bedeutung, seine Blütezeit erreichte Marienbad ebenfalls zu Beginn des 20.Jahrhunderts. In der Kursaison verweilten Adelige, Künstler und Unternehmer hier. Auch der englische König Edward VII verbrachte hier einen Sommer. 1904 kam der österreichische Kaiser Franz Josef I. nach Marienbad. So kann man auch von Marienbad sagen, dass es ein gesellschaftspolitisches und kulturelles Zentrum von europäischem Rang wurde. Der 1.Weltkrieg tat Marienbad nicht gut. Es wurde zwar nicht zerstört, aber es kamen während dieser Zeit und danach kaum Kurgäste in den Ort. Die 1940er Jahre hat Marienbad indes recht unbeschadet überstanden, denn die Kurstadt wurde Lazarett, und sie war militärstrategisch unwichtig. 1946 musste allerdings die übergroße Mehrzahl der Einwohner (Sudetendeutsche) die Kurstadt verlassen. Die nachrückenden Tschechen aus allen Himmelsrichtungen mussten nun erst mal die Arbeiten im Kurwesen erlernen.

Die Verstaatlichung der Badehäuser wurde vorangetrieben. 1952 gründete man das Balneologische Forschungsinstitut, was zahlreiche weltbekannte Spezialisten anzog. Etwa 40.000 inländische Patienten in der Sommersaison pro Jahr musste Marienbad verkraften. Die bauliche Substanz jedoch konnte wegen der fehlenden Investitionen mit der massenhaften Nutzung nicht Schritt halten.

1989 änderte sich viel: Marienbad wurde wieder offen für ausländische Kurgäste. Das Stadtzentrum wurde zum großen Teil rekonstruiert und modernisiert. Man nähert sich seitdem dem baulichen Zustand an, den Marienbad in seiner Blütezeit hatte. Über 13.000 Einwohner hat Marienbad gegenwärtig.

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Franzensbad

Hotel Hubert, Außenansicht
3 Sterne

Hotel Hubert

Das familiär geführte Hotel Hubert befindet sich in ruhiger und angenehmer Lage am Stadtrand von Franzensbad. Das Franzensbader Kurviertel ist nur wenige Gehminuten entfernt.

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4 Sterne

Spa & Kur Hotel Harvey

Das elegante Spa & Kur Hotel Harvey befindet sich neben dem Franzensbader Waldpark, am Rande der Kur­zone.

ab 770 €

Franzensbad

Aquaforum Franzensbad, Außenbereich

Aquaforum Franzensbad

Das Erlebnisbad „Aquaforum“ neben dem Hotel Pawlik bietet allen Gästen von Franzensbad eine moderne Badelandschaft. Es gibt eine weitläufige Warmwasserlandschaft mit Außenbecken, Großwhirlpools, Wasserrutsche, Sauna, Solarium, Schwimmbecken, Fitnesszentrum und vieles mehr.

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Savoy Thumbnail
4 Sterne

Savoy Spa & Medical Hotel

Das Savoy Spa & Medical Hotel liegt am Kurpark, nahe der Franzens- und Glauberquelle. Es besteht aus einem Haupt- und einem Nebengebäude und ist mit dem Kurhotel Goethe verbunden.

ab 427 €

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Franzensbad

Spa Resort Pawlik Thumbnail
4 Sterne

Spa Resort Pawlik – Aquaforum

Die Hotelanlage Spa Resort Pawlik ist mit dem Aquaforum, einem Anziehungspunkt für die Franzensbader Kurgäste, verbunden und befindet sich dadurch in exzellenter Lage. Es liegt westlich des Kurparks, unweit der Salz- und der Wiesenquelle.

ab 754 €

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Palace II Thumbnail
4 Sterne

Kurhaus Palace II

Das Kurhaus Palace II befindet sich schräg gegenüber vom Haupthaus Kurhaus Palace I. Beide Häuser liegen im Franzensbader Kurzentrum, an einer ruhigen Promenade. Die Einrichtungen des Hauses Palace I können die Dependance-Gäste mitnutzen.

ab 434 €

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